Zeuthener Segler-Verein e. V. Berlin-Wannsee    

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Vereinshistorie

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Nach den 10-m²- und 20-m²-Rennjollen (N-Jollen bzw. Z-Jollen) entsteht mit der H-Jolle als 15-m²-Wanderjolle 1925 ein ganz großer Wurf: Die Konstruktionsklasse tritt einen Siegeszug als familienfreundliches Wanderboot an und wird im nächsten Jahrtausend als schnellste Jollenklasse der Welt auch im ZSV vertreten sein, lange nachdem die N- und M-Jollen bereits ausgestorben sind. Mit dem „Preis der Wendei“ wird 1925 wird eine besonderer Segelwettkampf ins Leben gerufen, der den Zusammenhang von Fahrten- und Regattasegeln ausdrücklich betonte. Bis zum 2. Weltkriegs richtet der ZSV ihn jährlich aus.

Dr. Max Radziejewski unternimmt 1927 mit Dr. Unruh und Kurt Liebig auf seinem 30-m²-Schärenkreuzer „Onkel Arnold VII“ eine Expedition zu den Sandhamn-Regatten vor Stockholm. Der Teilnahme an der Regatta auch im nächsten Jahr folgt 1930 eine Einladung des Kgl. Schwedischen Yacht-Clubs anlässlich seines 100jährigen Jubiläums an den ZSV. Kurzerhand gibt Dr. Radziejewski den Neubau „Onkel Arnold VIII“ in Auftrag und meldet dessen Teilnahme nach Sandhamn. Dem Vorsitzenden des eng befreundeten Berliner Yachtclubs, Bernhard Bohl, der auch ZSV-Mitglied ist, gelingt zwecks logistischer Unterstützung das Chartern der Yawl „Hamburg“, mit der bereits Kapitän Kircheiss die Welt umsegelte.

Dies zahlt sich während der Regatten vor Schweden bei schwerem Wetter aus, als neben den offiziellen Regatten an drei Nachmittagen Nationenwertungen ausgesegelt wurden, an denen je drei amerikanische, schwedische und deutsche 30-m²-Schärenkreuzer teilnahmen: Deutschland gewinnt.