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Vereinshistorie
Die militärischen Ereignisse wirken sich jetzt zunehmend aus: Unser Ökonom und Bootswart Mahnke wird zur Kriegsmarine eingezogen, der ZSV trauert um die ersten Opfer. Infolge der sich steigernden Bombenangriffe und der damit verbundene Zerstörungen sowie weiterer Einberufungen der Mitglieder wird der Sportbetrieb in Zeuthen und Bad Saarow immer schwächer, die Boote der einberufenen Kameraden bleiben nun an Land eingelagert.
Wenn ein „Urlauber“ kommt, werden ihm die klubeigenen Boote zum Segeln zur Verfügung gestellt. Ein Teil der Kameraden, deren Berliner Wohnungen zerstört sind, finden Unterschlupf im Klubhaus. Das ebenfalls dort bei und nach Kriegsende wohnende Klubwartsehepaar Orlowski verhindert in Zeuthen Plünderungen durch Zivilisten, während in Bad Saarow selbst Fenster und Türen entwendet werden.
Das Haus in Zeuthen wird mehrfach von russischen Truppen belegt, die unter Zuhilfenahme von zersägten Masten und Segeln einen Pferdestall auf dem Rasen errichten. Mit Treckern werden die Schiffe von ihren Böcken gerissen und weggezogen. Dank der Hilfsbereitschaft einiger Kameraden des Vereins Berliner Segler vom gegenüberliegenden Ufer können mehrere Yachten zum VBS verbracht werden. Einige Monate später werden vor allem die Motorboote mit Amphibien-Tanks nach Grünau geschleppt und dort auf Zillen verladen zum Abtransport über Stettin nach Rußland.
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