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Vereinshistorie
1957 steht der nächste und vorletzte Umzug an: Durch Vermittlung von Kurt Müller gelingt die Pacht eines Grundstücks mit Wasserfront und einem Pavillon von Bootsbauer Ruhs auf dessen Werftgelände Am Großen Wannsee 8-10. Auch hier wird nach Alter Segler Sitte aufgebaut – erwähnenswert die Spende in Form eines Flaggenmastes durch Eberhard Krüger. Zwölf Jahre später will sich die Mehrheit der Mitglieder noch einmal „verbessern“ und hat Erfolg: Der Hafenwart Ernst-Günther Kohlmeyer ist Beamter bei der Bundesschuldenverwaltung und nutzt seine Kontakte zum Bezirksamt Neukölln, das zwischen 1952 und 1988 ein Schullandheim Am Großen Wannsee 56-58 betreibt. Hier steht auf einem 30000 m² großen Wassergrundstück die 1914/15 die ehemalige Villa des Fabrikanten Ernst Marlier.
Der Zeuthener Segler-Verein kann am 1. Januar 1970 eine Teilfläche von 4000 m² pachten und zieht ein letztes Mal um. Innerhalb von 5 Jahren werden unter den Vorsitzenden Hermann Schulte und Ignaz Salm die erforderlichen Anlagen aufgebaut: Stege für 48 Boote, Kran- und Slipanlage und ein Vereinshaus von 180 m². Die bestehende Wassergarage wird zur Halle für Bootsmaterialien, überwintern können die Schiffe an Land. Zum 100jährigen Bestehen des ZSV wird unter dem Vorsitzenden Günther Gruschinske dem neuen Vereinshaus sein endgültiges Aussehen durch die Errichtung eines Giebeldaches sowie durch Umbauten im Haus gegeben.
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