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Vereinshistorie
Im Jahre 2006 zerschlägt sich die letzte Hoffnung, den ZSV-Stander wieder vor den Vereinshäusern in Zeuthen und Bad Saarow wehen zu sehen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt/-Oder argumentiert, dass dem ZSV "die streitgegenständlichen Grundstücke vor Gründung der DDR durch eine besatzungs- und hoheitsrechtliche Maßnahme entzogen sein dürften", weil es "nach SMAD-Befehl Nr. 82 ausdrücklich nur auf die Über-gabe" ankam. Parallele Verfahren befreundeter Seglervereine zeigen, dass wir einfach nur dafür bestraft werden, dass Zeuthen und Bad Saarow im Gebiet der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone liegen.
Seit 2003 ist Günther Gruschinske wieder 1. Vorsitzender des ZSV; unter seiner Ägide wird vor allem der Bau eines neuen stationären Kranes an der Kaimauer vorangetrieben. Unser Flaggenmast, von den Gebrüdern Gründel gebaut und gestiftet, ist vom Vereinskameraden Franz Schirg fachmännisch überholt worden. Erwähnenswert ist auch die Abschaffung des Arbeits-dienstes bei einer Erhöhung des Grundbeitrages – eine Rechnung, die offenbar aufgeht.
Am 13. 11.2006 beginnt mit der Geburt von Caspar Emil Krüger die sechste Generation einer Familie, des Mitbegründers des ZSV Max Krüger, sich aufzumachen weiter dem Wohl des Vereins zu dienen.
Wie in den Jahren zuvor div. Familien die Fahrtensegelei betrieben, so unternimmt eine zweiköpfige Besatzung einen ausgiebigen Ostseetörn nach Dänemark, Schweden, Finnland und das Baltikum. Dieser Törn findet Anerkennung durch die Verleihung eines Preises für Fahrtensegeln "See" durch den Berliner Segler-Verband. 2002 wird ein Ostsee-Rundtörn unternommen, der durch den Göta-Kanal führt und zur Abrundung geht es später noch nach Danzig.
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